S A T Z U N G

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

  • Der Verein führt den Namen „Interessengemeinschaft Bundeswehrpatenschaft und Dorfgemeinschaft Garbeck e.V.  “
  • Sitz der Interessengemeinschaft ist Balve-Garbeck.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck

 

  • Die Interessengemeinschaft Bundeswehrpatenschaft und Dorfgemeinschaft Garbeck e.V. – im folgendem kurz IG genannt – ist ein Zusammenschluss von Garbecker Bürgern. Sie ist unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Die IG vertritt eine freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und fördert sie in Wort und Tat.
  • Belebung und Pflege der seid 1977 bestehenden Patenschaft zwischen dem Ort Garbeck und der Bundeswehr.
  • Pflege der Dorfgemeinschaft, insbesondere den Mai - und Weihnachtsbaum.
  • Sie versteht sich als nachfolge Organisation der ehemalige Reservistenkameradschaft Balve-Garbeck.
  • Die IG wird in Zukunft bei allen öffentlichen Veranstaltungen im Ort die Kriegerfahne von 1921 zeigen.
  • Ausübung des Schießsportes mit gr0ß – und kleinkalibrigen Waffen.
  • Die IG verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der IG dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln der IG. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Patenschaft

  • Die IG betreut und vertieft die Patenschaft im Auftrag des Ortsausschuss Garbeck zur Patenkompanie der Bundeswehr und dem Ort Garbeck.
  • Die IG nutzt die Möglichkeit bei öffentlichen Veranstaltungen, wie Stadtfest und anderen mit einem Infostand in Zusammenarbeit mit der Patenkompanie der Bundeswehr und der Gulaschkanone teilzunehmen.

§ 4

Dorfgemeinschaft

  • Die IG verfolgt das Ziel, das Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Bürgern zu verstärken, Frühschoppen unter dem Maibaum und das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaumes sollen hierfür verstärkt genutzt werden.

§ 5

Schießsport

  • Die IG betreibt Schießsport mit groß – und kleinkalibrigen Faust und Handfeuerwaffen.
  • Die Ausübung erfolgt auf behördlich zugelassenen - als auch auf Bundeswehrschießständen.
  • Den Waffenbesitz regelt das jeweilige Gesetz.
  • Der z.Zeit der Satzungsfassung erforderliche Bedürfnisnachweis zum Erwerb von Waffen und eine entsprechende Befürwortung wird nach Vorlage einer amtlichen Sachkundeprüfung durch Vorstandsbeschluss entschieden.

§ 6

Mitgliedschaft

  • Voraussetzung der Mitgliedschaft in der IG ist eine Anerkennung der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland sowie das Bekenntnis für eine freiheitlichen Demokratischen Grundordnung.
  • Mitglieder können werden:
    • Personen über 16 Jahre
    • Personen, welche die IG uneigennützig bei der Erfüllung Ihrer Satzungsgemäßen Ziele persönlich, finanziell oder materiell unterstützen.
  • Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung beantragt. Die Aufnahme oder Ablehnung des Antrages wird durch den Vorstand der IG beschlossen. Die Ablehnung des Antrages bedarf keiner Begründung.
  • Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder durch den Vorsitzenden der IG auf Beschluss der IG Versammlung ernannt werden.

§ 7

Ende der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss des Mitgliedes oder bei Auflösung der IG.
  • Der Austritt aus der IG erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand der IG zum Ende des Kalenderjahres.
  • Auf Beschluss der IG können Mitglieder ausgeschlossen werden, die das ansehen der IG schädigen oder sich den Beschlüssen der Organe der IG widersetzen.
  • Auf Beschluss der IG sind Mitglieder auszuschließen, wenn sich nachträglich herausstellt, das Sie gemäß dieser Satzung nicht hätten aufgenommen werden dürfen.
  • Die Beschlüsse der IG bei Streichung oder Ausschluss sind dem Mitglied schriftlich mitzuteilen und zu begründen. In den Fällen des Ausschlusses ist der Beschluss der IG von einer Zweidrittelmehrheit abhängig.                                                                       Kündigung ist nur zum Jahresende mit einer drei monatlichen Frist möglich.
  • Austretende Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückzahlung der von Ihnen geleisteten Beiträge und Spenden.

§ 8

Beitrag

  • Der Beitrag ist jährlich durch Bankeinzug im I. Quartal zu entrichten, die Höhe regelt die Geschäftsordnung.
  • Erfolgt eine Rückbelastung des Beitrages setzt sofort ein Mahnverfahren und Ausschlussverfahren ein.

§ 9

Organe der IG

  • Mitgliederversammlung
    • Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jeden Monat an einem durch Beschluss der IG festgesetzten Tag statt.
    • Der Schriftführer oder ein zu bestimmender Protokollführer hat über den Verlauf der Versammlung und über die gefassten Beschlüsse ein Protokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden und Schrift – bzw. Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll ist zu den Akten der IG zu nehmen und auf Verlangen allen Mitgliedern zur Einsichtnahme vorzulegen.
    • Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden der IG anzuberaumen, wenn dringende Gründe vorliegen oder min. ein Fünftel aller Mitglieder dieses unter schriftlicher Angabe der Gründe verlangen
    • In den Monaten Januar oder Februar jeden Jahres ist die Mitgliederversammlung als Hauptversammlung anzuberaumen und durchzuführen. Die Einladung erfolgt schriftlich spätestens 14 Tage vor dem Termin unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
  • Die Jahreshauptversammlung hat folgende Aufgaben:
    • Den Jahresbericht des Vorsitzenden und den Kassenbericht des Kassenwartes zu erstatten.
    • Den Bericht der Kassenprüfer entgegenzunehmen und dem Vorstand Entlastung zu erteilen.
    • Die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer durchzuführen.
    • Die Höhe des Mitgliedsbeitrages festzusetzen.
    • Alle ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen sowie die Jahreshauptversammlung sind ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Grundsätzlich genügen einfache Mehrheitsbeschlüsse bei Anträgen und Abstimmungen sowie bei Wahlen des Vorstandes. Alle Wahlen erfolgen Geheim mit einfacher Stimmenmehrheit. Auf Antrag kann offen abgestimmt werden, wenn alle Stimmberechtigten damit einverstanden sind. Jedes Vorstandsmitglied ist gesondert zu wählen. Die anwesenden Stimmberechtigten können mit zwei Drittel Mehrheit beschließen, das hiervon abgegangen wird. Stehen mehrere Kandidaten für ein Amt zur Wahl, ist derjenige gewählt, auf den die meisten Stimmen entfallen.
  • Der Vorstand der IG besteht aus:
  • dem 1. Vorsitzendem
  • dem 2. Vorsitzendem
  • dem Kassenwart
  • dem Schriftführer
    • Ein Mitglied des Vorstandes wird auf Beschluss der Versammlung zum Patenschaftsbeauftragten benannt.
  • Sollte aus personellen Gründen die Besetzung eines Postens nicht möglich sein, erfolgt mit Billigung der IG Versammlung eine kommissarische Verwaltung.
  • Der Vorstand bestimmt über die Berufung eines Schießsportbeauftragten.
  • Die Wahl erfolgt auf Antrag und Abstimmung in der Jahreshauptversammlung. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.
  • Der Vorstand hat die IG nach ihrer Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu leiten und die gefassten Beschlüsse durchzuführen. Der Vorsitzende vertritt den Vorstand. Der Vorsitzende ist der IG gegenüber für eine ordentliche Geschäftsführung verantwortlich. Selbständige Entschlüsse des Vorsitzenden bedürfen der nachträglichen Zustimmung der Mitgliederversammlung.
  • Der Vorsitzende beruft den Vorstand bei Bedarf zu Sitzungen ein, setzt die Tagesordnung dieser Vorstandssitzung fest und leitet die Versammlung. Der Vorstand ist nur geschlossen beschlussfähig. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste und zweite Vorsitzende sowie Schriftführer und Kassenwart. Mindestens zwei von Ihnen in Verbindung mit dem ersten oder zweiten Vorsitzenden können den Verein vertreten.

 

§ 10

Kassenführung und Kassenprüfung

  • Die Gesamtkassenführung obliegt dem Kassenwart. Er hat die hierfür erforderlichen Bücher zu führen, die Belege zu sammeln und die erforderliche Sorgfalt walten zu lassen die eine Kassenführung zwingend verlangt.
  • Die Mitarbeit in der IG ist ehrenamtlich. Entstehende Auslagen werden mit Genehmigung des Vorstandes erstattet.
  • Sämtliche Gelder die der IG zufließen, sind vom Kassenwart auf ein Konto der IG einzuzahlen und ordnungsgemäß zu verwalten. Der Kassenwart ist für die sorgfältige Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich. Bei Ausgaben für den lfd. Geschäftsverkehr veranlasst der Kassenwart die Zahlung bis zu einem Betrag von 300,00 €. Bei höheren Zahlungen ist die Zustimmung des ersten oder zweiten Vorsitzenden einzuholen. Der Kassenwart ist verpflichtet, dem Vorstand der IG die Kassenbücher und alle Unterlagen auf Verlangen vorzulegen.
  • Die Kassenprüfer sollen möglichst nicht dem Vorstand angehören. Sie werden durch Versammlungsbeschluss auf der Jahreshauptversammlung gewählt und sollen, wenn möglich buchhalterische Kenntnisse haben. Die Kassenprüfer prüfen vor der Jahreshauptversammlung die Kassenbücher, den Kassenbestand und Kontostand und alle Unterlagen auf ihre Richtigkeit. Unvermutete Kassenprüfungen sind jährlich einmal durchzuführen. Das Ergebnis aller Prüfungen ist schriftlich niederzulegen und zu den Kassenakten zu nehmen.

§ 11

Auflösung

  • Eine Auflösung der IG kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die zu diesem Zweck mit einer Frist von mindestens zwei Wochen vom Vorstand einzuberufen ist, durch eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
  • Bei Auflösung der IG oder Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der IG nach Abdeckung etwaiger Schulden und sonstiger Verbindlichkeiten zu je der hälfte dem VOLKSBUND DEUTSCHER KRIEGSGRÄBER – FÜRSORGE und dem DEUTSCHEM KINDERSCHUTZBUND zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.
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